Seminar Ubiquitous ComputingVeranstalter: SWS: 2 Stunden (Seminar)
Termine:
Einführungsveranstaltungen: Mi. 14.04.10 und Di. 20.04.10, 16:00-17:00 Uhr, Raum 1405
Keine wöchentlichen Termine. Zuordnung: Bachelor und Master (Leistungsanforderungen werden entsprechend angepasst)
Studiengänge Informatik (Praktische Informatik), Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik, Mechatronik
Informatik, Ubiquitous Computing, Pervasive Computing, Dienste, Kontextsensitivität, Adaptive Systeme
Lernziele: Die Seminarteilnehmer erwerben umfassende Kenntnisse im Bereich Ubiquitous Computing und erlernen das wissenschaftliche Arbeiten.
Teilnehmer: 15
Themenbereich: Beim Ubiquitous Computing (UC – Ubiquitäre Informationsverarbeitung) wird der Benutzer von der Technik überall und allgegenwärtig unterstützt. Mobile Geräte, wie Laptop, Smart Phone oder PDA, als auch mobile Anwendungen und Dienste sind aus dem alltäglichen Leben eines Benutzers nicht mehr wegzudenken. Dabei sind aber auch nicht-funktionale und soziale Gesichtspunkte der neuen Technik zu untersuchen. Beispiele hierfür sind die Wahrung von Privatsphäre oder die Akzeptanz und das Vertrauen des Benutzers in die Technik. Im Folgenden wird ein Beispiel für eine UC-Applikation gegeben, das den Studierenden einen kurzen Einblick in den UC-Themenbereich und dessen Grundkonzepte vermitteln soll. Die UbiDi Applikation hat zum Ziel, Benutzer beim Einkauf in einem Einkaufszentrum zu unterstützen. Der Benutzer Joe besitzt ein Smartphone, auf dem die UbiDi Applikation läuft. Joe hat als Hobby Tennis (Präferenz) und ist im Einkaufszentrum auf der Suche nach einem Tennisschläger. Die UbiDi Applikation kennt die Präferenzen und Intentionen des Benutzers Joe und kann Dienste des Einkaufzentrums ad-hoc einbinden, um ihn beim Kauf zu unterstützen. Dabei wird die UbiDi Applikation auf dem Smartphone an den Kontext (z.B. Benutzer – Präferenzen, Intentionen, Ort wo er sich befindet) angepasst und die Anzeige auf dem Display dementsprechend geändert. Der Map-Dienst des Einkaufszentrums wird in die UbiDi Applikation eingebunden, und Joe bekommt eine Karte auf seinen Smartphone angezeigt, welche ihm zur Abteilung mit Tennisschlägern führt. Man spricht hier von Adaption der Applikation an den Benutzerkontext. Gleichzeitig sind aber auch soziale Aspekte (Sozialverträglichkeit) mit einzubeziehen, wie das Vertrauen des Benutzers in die Applikation oder der Austausch von sensitiven Daten (zum Beispiel das Versenden der Präferenzen des Benutzers aber nicht seine Kreditkartennummer). Inhalt: Im Seminar wird ein umfassender Einblick in den Themenbereich Ubiquitous Computing gegeben. Dabei werden sich die Seminarteilnehmer mit verschiedenen Themen auseinandersetzen und verschiedene Einsatzgebiete von UC, wie Ambient Assisted Living oder Healthcare, kennenlernen. Wir werden uns mit Ubiquitären Diensten auseinandersetzen und untersuchen, wie Dienste veröffentlicht und ad-hoc in eine mobile Applikation eingebunden werden können. Hierfür werden auch passende Techniken für die Implementierung (z.B OSGI Framework, OSGI Dienste etc.) analysiert. Benutzerkontext, Aspekte der Sozialverträglichkeit und soziale Vernetzungen sollen durch entsprechende Adaption der Applikation Berücksichtigung finden. Hier werden wir verschiedene Adaptionsmöglichkeiten untersuchen. Themen:
Ablauf: Im Rahmen des Seminars wird eine wissenschaftliche Ausarbeitung (ggf. auch Anwendung) zu einem von den Teilnehmern ausgewählten Thema angefertigt und in einem Vortrag präsentiert. Die Studierenden werden bei Ihrer Arbeit intensiv betreut.
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