Seminar Ubiquitous Computing

Ubiquitous Computing – überall, unsichtbar, ununterbrochen

Titel:

1st Kassel Student Workshop on Ubiquitous Computing (KaSWoUC’09)

Veranstalter:

SWS:

2 Stunden (Seminar)

Zuordnung:

Informatik, Ubiquitous Computing, Pervasive Computing, Kontextsensitivität, Adaptive Systeme, Sicherheit

Studiengänge Informatik (Praktische Informatik), Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik, Mechatronik

Bachelor und Master (Leistungsanforderungen werden entsprechend angepasst)

Motivation:

Allgegenwärtige, integrative und unscheinbare Computersysteme spielen in der aktuellen Forschung eine wichtige Rolle und werden von vielen Experten als neue Chance und Herausforderung gesehen. Ubiquitous Computing soll den Menschen, durch eine allgegenwärtige Integration von IT-Systemen, in seinen täglichem Aufgaben unterstützen und die Kommunikation innerhalb sozialer Gesellschaften fördern. Demgegenüber stehen jedoch Sicherheitsbedenken und Privatssphärenverlust sowie grundsätzliche Akzeptanzprobleme im Hinblick auf Benutzerschnittstellen und Usabilty.

Lernziele:

Das Ziel dieses Master/Bachelor Seminars ist es, einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aspekte in ubiquitären Systemen zu bieten. Die Teilnehmer setzen sich mit den neuartigen Möglichkeiten und Vorteilen des Ubiquitous Computing auseinander, sollen aber auch die Risiken und Probleme auf technischer Ebene verstehen. Dabei lernen die Teilnehmer außerdem in dem als studentischen Workshop durchgeführten Seminar, die grundlegenden Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Dies beinhaltet die selbstständige Literaturrecherche, das eigenständige Erarbeiten des Themas und die abschließende Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines Vortrags. Die gemeinsame Diskussion unter den Teilnehmern soll das kritische Auseinandersetzen mit der eigenen Arbeit und die der anderen fördern.

Inhalte:

  1. Ubiquitäre Anwendungen:
    Was sind ubiquitäre Anwendungen? Was zeichnet diese aus und wie können diese klassifiziert werden. Welche Bereiche spielen in der Zukunft eine wichtige Rolle (Stichwort: soziale Vernetzung)?
  2. Kontext: Kontextinformationen bilden das Rückgrat vieler ubiquitärer Systeme. Wie lassen sich diese ermitteln, verwalten und klassifizieren. Außerdem soll erläutert werden, welche Möglichkeiten der automatischen Adaption es gibt.
  3. Benutzerschnittstellen: Mobile, integrierte und unscheinbare Systeme erfordern neuartige Wege der Interaktion und Kommunikation mit diesen Geräten und Systemen. Klassische Methoden kommen hierfür oft nicht in Frage, da diese für stationäre, leistungsfähige Geräte in bekannten Umgebungen entwickelt wurden.
  4. Ressourcenbeschränkung:Bedingt durch die Mobilität sind die Geräte weniger leistungsfähig (CPU, Speicher, IO,…) und haben nur eine begrenzte Laufzeit (Akku/Batterie). Effiziente Algorithmen und Protokolle sind erforderlich, die einen günstigen Kompromiss bieten. Wie sehen solche Algorithmen und Protokolle aus?
  5. Sicherheit: Für die Akzeptanz von allgegenwärtigen Computersystemen ist es unerlässlich, dass diese sensible Daten schützen und die Privatsphäre der einzelnen Benutzer berücksichtigen. Hier soll erläutert werden, welche Konzepte bereits vorhanden sind und wie diese ggf. ergänzt werden können.

Teilnehmer

15

Termine:

Einführungsveranstaltung: Di. 21.04.09 16-17 Uhr Raum 1405
Weitere Termine siehe Call for Papers

Weiteres:

Ergebnis des Seminars wird ein technischer Bericht in Form eines kleines Buches sein, der alle Seminarausarbeitungen beinhaltet. Dieser Bericht wird im Internet in den Kasseler Informatikschriften veröffentlicht und dient somit als dauerhafte Referenz. Vorraussetzung für die Veröffentlichung sind allerdings ausreichend viele gute Seminarteilnehmer.
Wie so etwas aussieht kann man am Tagungsband des bereits erfolgreichen Seminars über Sicherheit in Verteilten Systemen (KaSWoSDS’08) erkennen: Tagungsband

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